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Welche Eingriffe kommen bei Ihnen in Frage?
Brust Chirurgie
Gesicht Lifting
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Ohren Korrektur
Fettabsaugung
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Laser Therapie
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Beschreibung für Schönheits Eingriffe


 





Brustkorrektur / Bruststraffung / Brustverkleinerung

Ein ästhetisch schöner Busen - manchmal hilft hier nur eine Bruststraffung, Verkleinerung oder Modellierung.

Viele Frauen kennen das Problem: wenn die Brust ihre Form verliert und besonders nach einer Schwangerschaft oder bei Nachlassen der Elastizität der Haut durchhängt. Große Brüste werden nicht nur zur psychischen Last, auch der Körper leidet mit. Das Gewicht kann zu Haltungsfehlern, Nacken- und Rückenschmerzen sowie zu Muskelverspannungen führen. Gerade bei großen Brüsten kann es zu einem „Hängebusen“ kommen. Bei einer Bruststraffung wird die überflüssige, gedehnte Haut entfernt und die Brustwarze der neuen Brustform angepasst. Oft wird die Bruststraffung mit einer Brustvergrößerung durch Einsetzen eines Implantates verbunden. Für die Bruststraffung gibt es verschiedene Techniken, die im Vorgespräch mit dem Arzt abgesprochen werden.

Auf einen Blick:

  • Voraussetzung: realistische Erwartungshaltung
  • Vorbereitung: Mammographie empfehlenswert
  • Technik- kleine Straffung: Schnittführung um den Brustwarzenhof,
    Lejour-Technik: narbenarme Technik;
    klassische Straffung: T-Schnitt
  • Narkose: Vollnarkose, OP-Dauer: 2 - 3 Stunden
  • Klinikaufenthalt:
    - Brustverkleinerung 2-3 Tage
    - Bruststraffung 1 - 2 Tage
  • Nachkontrolle: ca. 12-14 Tage nach OP beim Hausarzt
  • Fadenziehen: Selbstauflösende Fäden
  • Stütz-BH: sollte 8-10 Wochen getragen werden
  • Wundheilung: Rauchen und Alkoholkonsum 2-3 Wochen vor und nach OP deutlich reduzieren - Wundheilungsstörung
  • Narbenbildung: verblasst nach ca. 6-8 Monaten
  • Arbeitsfähig: nach 2 - 3 Wochen, anstrengende Arbeiten meiden
  • Sport: frühestens nach 4 - 6 Wochen
  • Sonnenbad Solarium: ca. 12 Wochen meiden
  • Stillfähigkeit: kann beeinträchtigt werden
  • Familienplanung: sollte abgeschlossen sein
  • OP- Endergebnis: ca. 4 Monate nach OP


 

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Brustvergrößerung

Die Brustvergrößerung zählt zu den populärsten Eingriffen in der ästhetischen bzw. plastischen Chirurgie. Für viele Frauen ist ein schöner Busen wichtig für das Selbstwertgefühl sowie ein Spiegelbild der weiblichen Attraktivität. Die international am häufigsten angewandte Methode ist das Einsetzen von Silikongefüllten Implantaten. Diese haben die besten Eigenschaften und fühlen sich natürlich an. Die Implantate können rund oder anatomisch geformt sein. Die Größe und Art der Implantate werden vor der Operation von dem Arzt und der Patientin ausgewählt. Es werden nur Eu-Geprüfte Implantate von führenden Herstellern verwendet. Am Vortag der Operation werden die Patienten untersucht und informiert.

Auf einen Blick:

  • Klinikaufenthalt: 1-2 Tage - Narkose: Vollnarkose
  • Stütz-BH: Sollte ca. 4-6 Wochen getragen werden
  • Heimreise: Begleitperson - nicht selbst mit dem PKW fahren
  • Nachkontrolle: 10-12 Tage nach OP beim Hausarzt, Selbstauflösende Fäden
  • Narbenbildung: Narben verblassen nach ca. 6 Monaten
  • Arbeitsfähig: Nach ca. 2 Wochen, schwere Arbeiten meiden
  • Sport und Solarium: Sport ca. 4 Wochen, Solarium ca. 12 Wochen meiden
  • Silikonimplantate: Standardimplantate 180 ml - 400 ml sind vorrätig
  • Stillfähigkeit: Bleibt erhalten
  • OP-Ergebnis: nach ca. 2 Monaten


 

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Facelifting (Rhytidektomie)

Das Standard-Facelifting hat sich verändert. Vielmehr stehen heute unterschiedliche Techniken zur Verfügung, wie das klassische Facelifting SMAS, das endoskopische Stirnlifting, das "kleine" Lifting MACS, den Laser und unterschiedliche Materialien zum Faltenunterspritzen. Die Techniken werden je nach Alter und Hautzustand nach dem Baukastenprinzip individuell zusammengestellt. Beim großen Facelifting nach der SMAS -Technik wird nicht nur die Haut gestrafft, sondern auch das darunter liegende Bindegewebe und die Muskeln. Für jüngere Patienten oder bei weniger Hautüberschuss wird neuerdings vermehrt ein kleines Lifting, die MACS-Technik - eine Weiterentwicklung des S-Liftings, angewandt.

Mit minimalen Schnitten vor dem Ohr und an der Schläfe werden die seitlichen Gesichtspartien, hängende Wangen und der Hals, wie bei dem großen Lifting, doppelschichtig gestrafft. Vorteil: längere Haltbarkeit des Liftings bei minimalen Narben, Verkürzung der OP-Zeit und geringeren Risiken. Änderungen des Gesichtsausdruckes und der Mimik werden hierbei vermieden.

Ein Facelifting kann auch mit der Fettabsaugung am Kinn, Stirnstraffung, Halsstraffung oder Augenlidkorrektur kombiniert werden.

Auf einen Blick:

  • Voraussetzung: realistische Erwartungshaltung
  • SMAS - Technik: klassisches Lifting, entfernen der überschüssigen Haut und Straffung der darunter liegenden Muskeln und Gewebe. – ab ca. 45 Jahren
  • MACS –Technik: doppelschichtiges Lifting mit minimalen Narben, gut geeignet für jüngere Patienten mit weniger Hautüberschuss.
  • Narkose: Vollnarkose oder Dämmerschlaf
  • Narbenbildung: kaum sichtbare Narben durch geschickte Schnittführung, 2-3 Wochen vor und nach OP Alkoholkonsum und Rauchen deutlich reduzieren wegen evtl. Wundheilungsstörung (Nekrose)
  • Sport: ca. 4 Wochen meiden
  • Sonne/Solarium: 3 Monate meiden
  • Make-up: nach ca. 2 Wochen, Make-up kann nach dem Fadenziehen wieder verwendet werden.


 

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Lidkorrektur/Lidstraffung (Blepharoplastik)

Die Erschlaffung der Lider ist eine normale Folge der Veränderungen in den elastischen Fasern der Haut, deren Spannkraft im Laufe des Lebens geringer wird. Bei Eingriffen rund ums Auge sind zwei Bereiche voneinander zu unterscheiden: das Hängelid und das Schlupflid. Ein Hängelid verdeckt aufgrund einer Lähmung oder anderen Gründen das Auge zur Hälfte. Ein Schlupflid dagegen ist ein Hautüberschuss, welcher über das Lid herüberhängt. Dieser Vorgang, auch Dermatochalasis genannt, verleiht dem Gesicht einen müden und erschöpften Ausdruck. Ziel des Eingriffes ist es, den Hautüberschuss zu entfernen und dadurch die Lider zu straffen. Das Gesicht wirkt jünger und vor allem frischer. Die Elastizität der jugendlichen Haut kann jedoch nicht mehr wieder hergestellt werden.

Doch können durch diesen Eingriff sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Weitere Einschränkungen funktionaler Natur wie ein eingeschränktes Gesichtsfeld, Entzündungen des Lidrandes etc. können durch eine Lidkorrektur behoben werden. Das klassische Unterlidproblem – Tränensäcke unter den Augen – wird in der Regel durch einen Überschuss an Fettgewebe hervorgerufen. Die Blepharoplastik des Unterlides dient der Beseitigung störender Tränensäcke. Auch andere Gesichtsbereiche, wie Kinn und Hals, aber auch Hautunreinheiten u.ä. können heute mit modernsten Verfahren der Schönheitschirurgie korrigiert werden.

Auf einen Blick:

  • OP-Ziel: 'frischerer' Gesichtsausdruck verjüngt das Gesicht
  • OP-Gebiet: Schlupflider und Tränensäcke
  • Narkose: Lokalanästhesie (Ober- und Unterlider evtl. in Vollnarkose)
  • Klinikaufenthalt: Ambulant
  • OP-Dauer: 1 – 2 Stunden
  • Narkose: Lokalanästhesie
  • Nach OP: 4-5 Tage Kühlung und Sonnenbrille
  • Fadenziehen: 7-8 Tage nach OP beim Hausarzt, danach kann wieder Make-up aufgelegt werden
  • geringes Komplikationsrisiko durch fortschrittliche Technik
  • Gesellschaftsfähig: 1-2 Wochen nach dem Eingriff
  • OP-Ergebnis: nach 2 – 3 Monaten
  • Narbenbildung: Nach ca. 6 Monaten kaum oder nicht mehr sichtbar. Die Narbe liegt in der Falte des Oberlides oder unter den Wimpern des Unterlides
  • OP-Kombination: mit einem weiteren Eingriff möglich


 

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Ohrenkorrekturen

Eine Ohrenkorrektur wird vor allem bei abstehenden Ohren angewendet, aber auch bei anderen angeborenen oder durch einen Unfall verursachten Deformationen einer oder beider Ohrmuscheln. Abstehende Ohren werden meist vererbt. Und vor allem Kinder können unter Sticheleien leiden. Grund für die Fehlstellung ist eine unzureichende Fältelung des Ohrknorpels. Eine Ohrenkorrektur ist jedoch erst ab dem Schulalter sinnvoll, da der Knorpel ausreichend gut entwickelt ist und das Ohr ca. 70 - 80% seiner Größe erreicht hat.

Auf einen Blick:

  • Voraussetzung: realistische Erwartung und gute körperliche und psychische Verfassung.
  • 2 Wochen vor dem Eingriff Rauchen und Alkoholkonsum reduzieren. Aspirin u.ä. Medikamente meiden.
  • Ohrenkorrektur bei abstehenden Ohren oder anderen Fehlstellungen
  • Narkose: Lokalanästhesie
  • kaum sichtbare Narben an der Rückseite des Ohres
  • Operation ist relativ schmerzfrei
  • nach ca. 1 Woche ist der Patient wieder gesellschaftsfähig
  • Stirnverband für etwa 2 – 3 Wochen
  • OP-Dauer: ca. 1 - 1,5 h
  • Klinikaufenthalt: ambulant bis 1 Tag
  • Fäden: selbstauflösend
  • Wundheilung - Nachkontrolle beim Hausarzt: nach 10 Tagen
  • Bei Sport und sonstigen Aktivitäten sollte in den ersten 6 Wochen ein Stirnband getragen werden.


 

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Fettabsaugung (Liposuktion)

Die Fettabsaugung ist eine gute Methode zur dauerhaften Entfernung von Fettablagerungen an bestimmten Körperstellen, jedoch nicht bei starkem Übergewicht und krankhafter Fettleibigkeit. Überall dort, wo übermäßige Fettpolster die Linien des Körpers ungestallten, können Fettablagerungen mit der Absaugmethode relativ einfach entfernt werden. Einmal abgesaugte Fettzellen können vom Körper nicht mehr nachgebildet werden. Aus diesem Grund ist die Fettabsaugung der wirkungsvollste Weg, schnell und dauerhaft unerwünschte Problemzonen zu beseitigen. Bei straffer, elastischer Haut können bei der Fettabsaugung sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Ein positiver Nebeneffekt der Fettabsaugung ist, dass die lästige Cellulite durch das Absaugen der Fettzellen deutlich reduziert wird. Ist die Haut stark erschlafft (z.B. herabhängende Bauchdecke), können zusätzliche Eingriffe (Bauchdeckenstraffung) durchgeführt werden.

Aspekte einer Fettabsaugung

Bei hohem Körperfettanteil spricht man von Übergewicht. Fettansammlungen an Hüften, Oberschenkeln und Po (Birnentyp) werden vom Körper meistens relativ gut verkraftet. Ein Warnsignal sollte es jedoch sein, wenn nur der Bauchumfang (Apfeltyp) zunimmt. Rund um die inneren Organe hat sich dann Fett abgelagert. Das  innere Bauchfett hat gegenüber dem Fett an Oberschenkeln, Po und Hüften eine andere Zusammensetzung. Das innere Bauchfett produziert besonders viele Fettsäuren, die in der Leber in andere Fette umgebaut werden. Zahlreiche Krankheiten wie z.B. Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen können die Folge sein. Über 7-8 kg Bauchfettdepot können auf Dauer krankmachend sein. Ein aussagekräftiger Wert für eine erhöhte Diabetes und Gefäßerkrankung liegt bei Frauen bei einem Bauchumfang ab ca. 90 cm, bei Männern ab ca. 102 cm. Da nur Fett aus dem Unterhautfettgewebe und kein inneres Bauchfett abgesaugt werden kann, wäre eine Fettabsaugung bei einem größeren Bauchumfang vermutlich die falsche Lösung.

 

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Oberschenkelstraffung

Durch starke Gewichtsreduktion oder altersbedingt lässt die Elastizität der Haut nach. Dies führt zu einem Überschuss der Haut und des Unterhautgewebes, vor allem an den Innenseiten der Oberarme oder Oberschenkeln. Eine Fettabsaugung allein ist in diesem Fall nicht ausreichend, da sich die Haut aufgrund der fehlenden Elastizität nicht mehr zurückbildet. Zur Verbesserung der Kontur kann eine Liposuktion in den Randbereichen hilfreich sein.

Auf einen Blick:

  • Klinikaufenthalt: Oberarme: 3 Tage
  • Narkose: Vollnarkose
  • Kompressionsmieder/Bandage: ca. 3 – 4 Wochen
  • Sport: größere Anstrengungen ca. 6 – 8 Wochen vermeiden
  • Arbeitsfähig: nach 2 – 3 Wochen
  • Narbenbildung: verblasst nach ca. 6-8 Monate
  • Nachkontrolle: ca. 12-14 Tage nach OP beim Hausarzt
  • Sonnenbad und Solarium: 12 Wochen meiden
  • OP-Endergebnis: frühestens nach 3 -4 Monaten


 

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Nasenkorrekturen

Veränderungen im Gesicht, die eine Korrektur bewirken kann, sind enorm. Da die Nase ein Blickfang im Gesicht des Menschen ist, zählen Nasenkorrekturen zu den häufigsten ästhetisch-plastischen Operationen. Wenn Sie sich durch die Form Ihrer Nase gestört fühlen oder eine verbogene Nasenscheidewand die Nasenatmung beeinträchtigt, ist eine Formveränderung durch eine Operation der einzige Ausweg. Da die Nase oftmals von Kindheit an als störend empfunden wird, ist eine gute psychische Verfassung und eine realistische Erwartung des Patienten, sowie die Qualifikation und Erfahrung des Arztes, Voraussetzung für eine Nasenkorrektur.

Hochqualitativ und preiswert wird eine Nasenkorrektur in unseren polnischen Vertragskliniken durchgeführt.

Auf einen Blick:

  • vor OP und Planung: aussagekräftige Fotos einreichen
  • Voraussetzung: realistische Erwartungshaltung
  • Krankenhausaufenthalt:
    - 1 – 2 Tage bei Veränderung der Knochenstruktur
    - ambulant – bei Veränderung des Knorpelgewebes
  • Weiche Veränderungen/Knorpel in Lokalanästhesie
  • Veränderung der Knochenstruktur in Vollnarkose
  • Sport: ab der dritten Woche wieder möglich, gefährliche Sportarten frühestens nach 6 Wochen
  • Entfernen der Tamponade: nach 1- 2 Tagen
  • Gipsschiene muss ca. 2 Wochen getragen werden
  • Arbeitsfähig: spätestens nach 14 Tagen
  • Kaum Gefahren von Komplikationen bei der Operation
  • in der Regel keine sichtbaren Operationsnarben
  • Verschiedene Nasendeformitäten können korrigiert werden
  • Nasenkorrektur nur bis zum 45 Lebensjahr möglich
  • Endergebnis nach ca. 5 – 6 Monaten sichtbar


 

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Laser Therapie-Narben

Bei den Narben sind die eingesunkenen Narben von den erhabenen zu unterscheiden. Beide sind durch eine Lasertherapie behandelbar. Eingesunkene Narben entstehen häufig nach Akne im Gesichtsbereich, wobei die schüsselförmigen Einsenkungen bessere Ergebnisse zeigen als die sehr tiefen 'Eispickelnarben'. Weniger gut sprechen die sog. hypertrophen (überschießenden) Narben, z. B. bei Keloiden, an. Hier ist zwar von einer teilweise deutlichen Verbesserung nach der Behandlung auszugehen, oftmals bilden sich die überschießenden Narben nach einiger Zeit - wenn auch normalerweise flacher - wieder aus.

Welche Lasersysteme bieten wir Ihnen an?

Erbium-Yag-Laser und Kohlendioxidlaser: In unserem Laserzentrum stehen der Gütegeschaltete Erbium:YAG-Laser sowie der ultra Kohlendioxid-Laser zur Verfügung. Bei dem Erbium:YAG-Laser mit einer Wellenlänge von 2940 nm handelt es sich um eine kalte Laserablation, d. h. Abtragung der Hautschichten, wodurch eine wirkungsvolle Gewebeablation ohne Koagulation und thermische (=Hitze-) Wirkung auf die Umgebung erreicht wird. Der Kohlendioxid-Laser (CO²-Laser) arbeitet bei einer Wellenlänge von 10600 nm. Das Wasser in den Zellen ist Ziel des Laserstrahles. Zusätzlich zu der Gewebeabtragung zur Angleichung des Hautniveaus der Narben wird mit dem CO²-Laser eine Kollagenneubildung erreicht, was zur einer Verjüngung und Straffung der Haut führt (siehe auch Gesichtsresurfacing). Insbesondere bei überschießenden Narben hat sich eine Therapie mit dem CO²-Laser in Kombination mit unserem Farbstofflaser VersaPulse mit einer Wellenlänge von 532 nm als vorteilhaft erwiesen.

Nebenwirkungen:

Schmerzen:Die Behandlung mit dem Erbium:YAG-Laser wird von den Patienten als mäßig schmerzhaft empfunden. Sie kann daher meist ohne lokale Betäubung oder ggf. nach Auftragen einer Betäubungscreme (EMLA-Creme) eine Stunde vor Behandlung durchgeführt werden.

Betäubungsmöglichkeiten: Im Gegensatz zum Erbium:YAG-Laser kann beim CO²-Laser auf eine örtliche Betäubung nicht verzichtet werden (z. B. bei Keloiden). Bei der Behandlung des Gesichtes mit dem Kohlendioxid-Laser z. B. wegen Aknenarben kann die Therapie in Tumeszenz-Lokalanästhesie (hier wird die Betäubungslösung ins Unterhautfettgewebe gespritzt) oder in Vollnarkose durchgeführt werden.

Rötung und Schwellung: Grundsätzlich hat der Erbium:YAG-Laser einen schnelleren Wundheilungsverlauf als der CO²-Laser, so dass nach etwa 1 bis 4 Wochen die entstandene Rötung gut überschminkt werden kann. Im Einzelfall kann die Rötung mehrere Wochen andauern. Gelegentlich ist der gelaserte Bereich geschwollen. Diese Schwellung ist meist innerhalb der nächsten 1 - 3 Tage verschwunden. Wichtig ist bei beiden Lasersystemen ein ausreichender Sonnenschutz, d. h. ca. 3 Monate nach der Behandlung muss die Sonne gemieden werden und ein hoher Lichtschutzfaktor 60 auf die Haut aufgetragen werden. Mit einer teilweise starken Rötung des Gesichtes 4 - 6 Wochen nach dem Eingriff muss gerechnet werden, die sich dann in weiteren 6 - 8 Wochen verliert. Im Einzelfall können die Rötungen für mehrere Wochen oder Monate anhalten. In der Regel verliert sie sich aber danach. Krusten, Schorf: Sie müssen sich in der ersten Woche täglich einem Verbandswechsel unterziehen. Es werden meist Krusten entstehen, der Schorf wird vom behandelnden Arzt entfernt. Kratzen Sie die Krusten niemals selbstständig ab, dies erhöht die Narbengefahr. Virale und bakterielle Infektionen: Ferner sollten Sie am Tag vor bis eine Woche nach dem Eingriff nach Absprache mit dem behandelnden Arzt Medikamente gegen Virale und bakterielle Infektionen einnehmen, da in Einzelfällen eine bakterielle Infektion und/oder eine Herpesinfektion im Bereich der gelaserten Areale auftreten können. Auch hierüber werden Sie von uns genauestens aufgeklärt. Fehlpigmentierungen: Immer besteht bei Laserbehandlungen die Möglichkeit einer meist vorübergehenden Hyperpigmentierung des behandelten Hautareals, die sich in der Regel von alleine verliert. Hyperpigmentierungen oder Hypopimentierungen können selten auch länger bestehen.

Narben: Mit Narbenbildung ist normalerweise nicht zu rechnen, sie kann aber nicht ausgeschlossen werden.

Behandlungsablauf

Bei der Behandlung von hypertrophen Narben (Keloiden) ist eine spezielle Vorbereitung der Haut nicht nötig. Die Haut sollte nicht gebräunt sein, auch nicht durch Sonnenstudio oder Selbstbräuner. Nach einer ersten Laserbehandlung eines kleinen Hautareals wird die Abtragung der Keloide in einer oder mehreren Sitzungen vorgenommen. Zusätzlich kann die Haut mit einer Kristallsuspension Volon A 10 (Triamcinolon) unterspritzt und eine ständige Narbenbehandlung mit einem Silikonverband empfohlen wird. Bis zu einem Jahr nach dem Eingriff kann bei Auftreten einer Rötung eine weitere monatliche Nachbehandlung mit unserem VersaPulse-Laser durchgeführt werden.

Aknenarben im Gesicht werden entweder wie oben ausgeführt in sog. Tumeszenz- Lokalanästhesie oder in Vollnarkose mit dem CO²-Laser behandelt. Hierbei wird die oberste Hautschicht bei genau kontrollierter Eindringtiefe des Lasers abgetragen. Sofern die Behandlung nicht in Vollnarkose durchgeführt wird, können Sie die Klinik noch am selben Tag verlassen. Sie sollten sich jedoch um eine Begleitperson bemühen. Es ist unumgänglich, Medikamente gegen Virale und bakterielle Infektionen einzunehmen (s. oben). Bis ca. eine Woche nach dem Eingriff wird der Verband täglich von unseren Ärzten/Ärztinnen gewechselt. Sie sollten sich 1 Monat nach der Behandlung nochmals zur Kontrolle.

Wann ist eine Laserbehandlung nicht geeignet?

Grundsätzlich nicht geeignet für eine Behandlung von Aknenarben sind Patienten, die zu überschießender Narbenbildung (Keloiden) neigen, außerdem eine noch nicht ausgeheilte Akne. Eher zur Hyperpigmentierung neigen dunkle Hauttypen, hier muss im Einzelfall abgewogen werden, ob eine Behandlung Erfolg versprechend ist.

Gebräunte Haut ist grundsätzlich für Laserbehandlungen nicht geeignet. Hier sollte Selbstbräuner oder Sonnenstudio nicht im Anspruch genommen werden.

 

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